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Proteste gegen den NATO-Gipfel,
am 8.-10. 07.2016 in Warschau

vom internationalen Netzwerk No to War – No to NATO

Seit dem NATO Gipfel in Straßburg 2009 werden diese (Lissabon 2010, Chicago 2012, Newport Wales 2014) von Protestaktionen der Friedensbewegung, maßgeblich mit organisiert vom internationalen Netzwerk No to War – No to NATO, begleitet.

Diese Tradition des Protestes gegen das Kriegs- und Interventionsbündnis wollen wir in Warschau gemeinsam mit polnischen Friedensfreund_innen fortsetzen.

Gründe des Widerstandes und Protestes gibt es mehr als genug:

 

Es gibt sicher noch viel mehr Gründe, die NATO abzulehnen und gegen diesen Gipfel zu protestieren und deutlich zu machen, es gibt friedenspolitische Alternativen: diese heißen „Politik der gemeinsamen Sicherheit“, Abrüstung und als langfristiges Ziel die Überwindung der NATO durch ein Europa der Zusammenarbeit und Kooperation.

Das Nein zur NATO ist sicher eine verbindende Position des Protestes. Diesen in Polen vorzubereiten ist angesichts der politischen Landschaft in Polen, der großen NATO- Unterstützung in der Bevölkerung und der - vorsichtig formuliert - schwachen, kaum existenten Friedensbewegung nicht einfach.

Umso mehr freuen wir uns, dass wir Partner- und Kooperationsorganisationen in Polen gefunden haben, mit denen wir ein umfassendes Aktionsprogramm des Protestes gegen den NATO-Gipfel entwickeln konnten. Eine vielfältige internationale Beteiligung ist uns gelungen.

Diese Aktivitäten umfassen:

Die Protestaktionen brauchen unser aller Unterstützung. Polen liegt nur 80 km von Berlin entfernt, die Anreise nach Warschau dauert von weiten Teilen Ostdeutschlands nicht länger als 5 oder 6 Stunden. Friedenspolitisch ist der Protest mehr als notwendig, eine Unterstützung unserer polnischen Freundinnen und Freunde eine Aktion solidarischen Handelns.

Die Bewegung gegen die NATO muss noch entschieden breiter und vielfältiger werden. Deswegen wenden wir uns mit der Bitte an Dich und Euch:

Warschau sollte ein internationales Zeichen des Widerstandes gegen die NATO-Konfrontations-und Kriegspolitik sein.

 

Kategorie: Aktuelles